Die Trinkwasserhygiene von 44% der Milchviehbetriebe in den Niederlanden ist unzureichend, so Royal GD. Das ist eine alarmierende Erkenntnis, denn Wasser ist das wichtigste Nährstoffmittel für Milchkühe. Eine leistungsstarke Milchkühe kann mehr als 100 Liter Wasser pro Tag trinken, wodurch sauberes Trinkwasser ein entscheidender Faktor für Tiergesundheit, Pansenfunktion und Milchproduktion ist. Wenn Trinkwassersysteme mit Biofilm und Bakterien kontaminiert sind, können Kühe mit jedem Schluck unerwünschte Mikroorganismen aufnehmen. Das Bekämpfen dieses mikrobiellen Drucks kostet Energie. Energie, die stattdessen für Milchproduktion, Wachstum oder Fortpflanzung genutzt werden sollte.
Um die Auswirkungen saubererer Trinkwassersysteme zu untersuchen, führte Kanters eine Feldstudie mit Aqua-clean auf vier Milchviehbetrieben und einem Kälbermastbetrieb durch.
Aqua-clean testen
Im Gegensatz zu Geflügel- und Schweineställen sind Rinderställe durchgehend belegt, wodurch die Möglichkeiten für eine intensive Reinigung begrenzt sind. Infolgedessen können sich Kontaminationen wie Biofilm, Bakterien, Eisenablagerungen und andere organische Stoffe nach und nach innerhalb des Systems aufbauen, und Wasserhygieneprodukte müssen sicher in niedrigen Dosierungen über das Trinkwassersystem angewendet werden. Damit stellt sich die Frage, ob dieser Ansatz ausreicht, um Biofilm und andere Kontaminanten zu kontrollieren.
Das Ziel dieser Forschung war es, die Wirksamkeit und Anwendbarkeit von Aqua-clean im Milchsektor zu bewerten, wenn es in verschiedenen Arten von Trinkwassersystemen eingesetzt wird.
Vor Beginn der Studie wurden auf jedem Betrieb Ausgangsmessungen durchgeführt. Die Wasserqualität wurde mithilfe von ATP-Messungen beurteilt, einem Indikator für mikrobielle Kontamination, ergänzt durch pH-Wert, Temperatur und weitere Parameter wie Eisen- und Manganwerte. Betriebe mit erhöhten ATP-Werten wurden anschließend für etwa 6 Wochen mit Aqua-clean behandelt.
Während der Studie wurde die Wasserqualität zweimal wöchentlich überwacht. Zusätzlich wurden, soweit möglich, die Milchproduktion und die Wasseraufnahme bewertet. Die Dosierung von Aqua-clean wurde schrittweise anhand der ATP-Messungen und der Rest-Peroxidwerte angepasst, um sowohl Wirksamkeit als auch Tiergesundheit sicherzustellen.
Abschließend wurde der praktische und wirtschaftliche Nutzen von Aqua-clean bewertet, indem die potenzielle Rendite auf die Investition (ROI) anhand der beobachteten Produktionsverbesserungen berechnet wurde.
Schnelles Upgrade der Wasserhygiene
Das auffälligste Ergebnis war die deutliche Reduzierung der ATP-Werte auf allen teilnehmenden Betrieben.
Die anfänglichen ATP-Werte lagen zwischen 1.627 und über 10.000. Nach nur zwei Wochen Nutzung von Aqua-clean waren die ATP-Werte auf jedem Betrieb deutlich zurückgegangen. Ein Betrieb senkte seinen ATP-Wert von 5.561 auf lediglich 33, während ein anderer von über 10.000 auf 815 fiel.
Die größten Verbesserungen traten während der ersten zwei Wochen der Anwendung auf, was die Wirksamkeit von Aqua-clean belegt, die Wasserhygiene unter praxisnahen Bedingungen zu verbessern.
Das auffälligste Ergebnis war die deutliche Reduzierung der ATP-Werte auf allen teilnehmenden Betrieben.
Die anfänglichen ATP-Werte lagen zwischen 1.627 und über 10.000. Nach nur zwei Wochen Nutzung von Aqua-clean waren die ATP-Werte auf jedem Betrieb deutlich zurückgegangen. Ein Betrieb senkte seinen ATP-Wert von 5.561 auf lediglich 33, während ein anderer von über 10.000 auf 815 fiel.
Die größten Verbesserungen in den ATP-Werten, die während der ersten zwei Wochen der Anwendung auftraten, belegen die Wirksamkeit von Aqua-clean bei der Verbesserung der Wasserhygiene unter praxisnahen Bedingungen.
Auf einem Betrieb wurde eine deutliche Zunahme der Wasseraufnahme sowie der Wiederkauaktivität bei Trockenstehern beobachtet. Noch wichtiger ist: Auf mehreren Betrieben wurde während der Aqua-clean-Phase eine höhere durchschnittliche Milchproduktion im Vergleich zur Referenzphase verzeichnet. Obwohl weitere Untersuchungen über einen längeren Zeitraum erforderlich sind, um diese Effekte zu bestätigen, sind die ersten Hinweise ermutigend.
Sauberes Wasser, höhere Erträge
Die Verbesserung der Wasserhygiene ist nicht nur eine technische Frage. Sie kann auch direkte wirtschaftliche Auswirkungen haben.
Für zwei der teilnehmenden Betriebe wurde die Rendite auf die Investition (ROI) berechnet. Je nach Betrieb erwirtschaftete Aqua-clean einen ROI zwischen 0,54 € und 0,66 € pro Kuh und Tag. Hochgerechnet auf eine Herde von 100 Kühen entspricht das einem potenziellen jährlichen Ertrag von nahezu 20.000 € bis 24.000 €.
Selbst Investitionen in Dosiergeräte zeigten kurze Amortisationszeiten, die etwa zwischen 10 und 25 Tagen lagen.
Wasserhygiene, der verborgene Leistungstreiber
Diese Feldstudie zeigt eine oft übersehene Realität: Sauberes Trinkwasser beginnt innerhalb des Trinkwassersystems.
In fünf Rinderbetrieben reduzierte Aqua-clean durchgehend die mikrobielle Kontamination und den Biofilm, was zu einer deutlich verbesserten Wasserhygiene führte. Gleichzeitig zeigte die Studie vielversprechende Hinweise auf eine erhöhte Milchproduktion, verbesserte Tierleistung und attraktive wirtschaftliche Erträge.
Die Forschung wird nun in eine Langzeitstudie ausgeweitet, um die Auswirkungen auf Tiergesundheit und Produktionsresultate weiter zu untersuchen. Für Milchviehhalter, die die Trinkwasserqualität verbessern, Biofilm kontrollieren und die Herdenleistung optimieren möchten, ist die Botschaft klar:
Sauberes Wasser ist kein Kostenfaktor. Es ist eine Investition.
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