Hitzestress ist etwas, mit dem wir immer mehr zu tun haben müssen. Milchkühe sind an extrem heiße Tage empfindlicher als Schweine oder Geflügel, weil die Hitze, die durch die Umsetzungen im Pansen entsteht, den Körper zusätzlich belastet. Außerdem ist die relative Oberflächenfläche einer Kuh im Vergleich zu ihrer Masse klein, wodurch es schwierig ist, überschüssige Wärme abzubauen.
Die Milchleistung sinkt, während die Kühe interne Stressoren bekämpfen
Die Auswirkungen von Hitzestress auf Kühe sind vielfältig. Bis zu 22% weniger Futteraufnahme führen zu einem starken Rückgang der Milchproduktion. Eine sub-acute Pansenazidose ist ebenfalls möglich. Doch das sind nicht die einzigen Ursachen für eine verminderte Milchproduktion.
Die Kombination aus Hitzestress und Pansenazidose sorgt dafür, dass deutlich mehr Endotoxine freigesetzt werden als normal. Endotoxine stammen aus gramnegativen Bakterien, die in gewissem Umfang stets vorhanden sind. Nun werden jedoch Pansen- und Dünndarmwände unter dem Einfluss einer veränderten Blutverteilung im Körper betroffen. Weniger Blut gelangt in den Magen- und Darmbereich, dafür mehr in die Haut und die Lunge, um Wärme abzugeben. Das Ergebnis: Magen- und Darmwand zeigen Leckagen.
Dadurch können Endotoxine und Mykotoxine in den Blutkreislauf gelangen. Die Kuh reagiert darauf mit einer Immunantwort. Spezielle Proteine werden in den Blutkreislauf geschickt, die diese Toxine binden können. Das kostet viel Energie, und diese Energie kann nicht für die Milchproduktion genutzt werden.
In einer Stressphase benötigt die Kuh zusätzliche Mineralstoffe und Spurenelemente.
Auch die Fähigkeit der Kuh, adäquat auf diese Toxine im Blut zu reagieren, ist wichtig für ihre Klauen. Diese Toxine schädigen die kleinen Blutgefäße in den Klauen und Gelenken, sodass die Kuh unter Schmerzen läuft. Klauenprobleme, Klauenfieber, sind die Folge.
In einer solchen Stressphase benötigt die Kuh zusätzliche Mineralstoffe und Spurenelemente. Dies lässt sich jedoch nicht über eine niedrigere Futteraufnahme erreichen. Eine höhere Dosierung der Mineralstoffe in der TMR könnte eine Lösung sein, wäre da nicht der Umstand, dass die Futteraufnahme dann noch schlechter würde.
Maßnahmen in warmen Phasen
Die Maßnahmen, die zu ergreifen sind, wurden oft in Fachzeitschriften beschrieben. Zum Beispiel: frisches, kühles Wasser bereitstellen, mehrmals täglich füttern und einen Hitzestabilisator verwenden, wie Nutriforte Basic, für heißes Futter. Achten Sie darauf, dass Ventilatoren laufen, ob in Kombination mit Wasservernebelung (große Tropfen!). Sie können das Dach mit Wasser kühlen. Sie können die Ration konzentrieren (höheres VEM). Sie haben das alles schon gelesen. Aber eine besonders wirksame Maßnahme fehlt immer noch: „Mineralstoffe und Spurenelemente über das Trinkwasser bereitstellen“! Denn die Wasseraufnahme steigt tatsächlich bei warmem Wetter! Kühe benötigen in Zeiten von Hitzestress tatsächlich mehr Spurenelemente.
Kanters liefert dafür ein komplettes Paket:
- Aqua-clean für hygienisches und frisches Wasser. Die Wasseraufnahme kann an warmen Tagen über 150 Liter steigen, daher ist es entscheidend, dass es schmackhaft und sicher ist!
- Nutripreserve für einen wirksamen Schutz vor erhitzungsbedingten Belastungen und eine höhere Milchleistung durch frisches, kaltes und schmackhaftes Futter.
- Nutriforte Top Lac für eine optimale Produktion durch flüssige Mineralstoffe und Spurenelemente, die in Kombination mit unserem patentierten Optimus Dosiermodul in das Trinkwasser dosiert werden.
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